Potsdam Archive - Brandenburgische Genealogische Gesellschaft Roter Adler e. V: https://en.bggroteradler.de/tag/potsdam/ Familien- und Regionalgeschichtsforschung in Brandenburg Sun, 04 Sep 2022 23:11:25 +0000 en-GB hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Neue Dauerausstellung https://en.bggroteradler.de/neue-dauerausstellung/ Tue, 21 Jun 2022 23:04:44 +0000 https://en.bggroteradler.de/?p=8212 Im Haus der Brandenburg-Preußischen Geschichte wird am 22. Juni 2022, um 16 Uhr mit einer öffentlichen Überblicksführung die neue Brandenburg-Ausstellung vorAgestellt. Nähere Informationen finden Sie hier:

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Im Haus der Brandenburg-Preußischen Geschichte

wird am 22. Juni 2022, um 16 Uhr mit einer öffentlichen Überblicksführung

die neue Brandenburg-Ausstellung vorAgestellt.

Nähere Informationen finden Sie hier:

Zum Haus der Brandenburg-Preußischen Geschichte
Zur Brandenburg-Ausstellung

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GQB 7 – Die Maler, Lackierer und Vergolder in und um Potsdam https://en.bggroteradler.de/gqb-7-das-potsdamer-malerbuch/ Mon, 26 Feb 2018 20:13:40 +0000 https://en.bggroteradler.de/?p=3692 Dank einer großzügigen Spende der Maler- und Lackierer-Innung Potsdam konnte jetzt unser GQB 7 fertiggestellt werden. Die Maler, Lackierer und Vergolder in und um Potsdam, nebst einigen Kunstmalern 1670 – 1990 Das Buch Neben Ortsfamilienbüchern (OFB) stellen auch Einwohner- und Berufsverzeichnisse für die genealogische Forschung seit langem wichtige Quellen dar und erleichtern die Arbeit nicht nur für Forschungen auf dem betreffenden Gebiet, sondern für die ganze Region. So bietet gerade die Geschichte und die Vertreter eines so weit verbreiteten Gewerbes, [...]

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Dank einer großzügigen Spende der Maler- und Lackierer-Innung Potsdam konnte jetzt unser GQB 7 fertiggestellt werden.

Die Maler, Lackierer und Vergolder in und um Potsdam, nebst einigen Kunstmalern 1670 – 1990

Das Buch

Neben Ortsfamilienbüchern (OFB) stellen auch Einwohner- und Berufsverzeichnisse für die genealogische Forschung seit langem wichtige Quellen dar und erleichtern die Arbeit nicht nur für Forschungen auf dem betreffenden Gebiet, sondern für die ganze Region. So bietet gerade die Geschichte und die Vertreter eines so weit verbreiteten Gewerbes, wie die Maler es sind, nicht nur Angaben zu konkreten Vertretern dieses Berufes, sondern auch die Verknüpfungen zu Personen aus einer Vielzahl anderer Handwerke und Bevölkerungsschichten.

Das in mehrere Teile gegliederte Werk bietet einen Überblick zur Geschichte des Berufes und ein Verzeichnis der nachweisbaren Meister über mehr als 200 Jahre. Erschlossen über ein Orts- und Namensregister, welches insgesamt fast 800 Orte und über 1.500 Personen umfasst, fügt sich diese Arbeit in das Anliegen der Reihe zur Erfassung personengeschichtlicher Quellen hervorragend ein.

Der Autor

Gerd Schwarzlose ist von Hause aus Malermeister und Innungsobermeister in Potsdam. Er beschäftigt sich seit langem mit der Erforschung nicht nur seiner Vorfahren, sondern weit darüber hinaus mit der Geschichte des Malerhandwerkes. Daneben ist er auch als Vorreiter des vereinseigenen Projektes „Grabsteindatenbank Brandenburg” aktiv.

Der 60jährige lebt heute in Stahnsdorfund ist Vorstandsmitglied der Brandenburgischen Genealogischen Gesellschaft „Roter Adler” e.V.


Bibliographische Angaben:
Schwarzlose, Gerd: Die Maler, Lackierer und Vergolder in und um Potsdam, nebst einigen Kunstmalern 1670 – 1990, GQB 7, Verlag der Brandenburgischen Genealogischen Gesellschaft “Roter Adler” e. V.; 439 Seiten, ISBN: 978-3-945402-08-5, 39,00 €

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12. Regionaltreffen Brandenburg für Heimat- und Familiengeschichtsforscher https://en.bggroteradler.de/12-regionaltreffen-brandenburg-fuer-heimat-und-familiengeschichtsforscher/ Sun, 16 Apr 2017 17:43:46 +0000 https://en.bggroteradler.de/?p=3330 Das 12. Regionaltreffen Brandenburg für Heimat- und Familiengeschichtsforscher findet am 22.04.2017 im Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, in Potsdam statt. Thema ist dieses Jahr 500 Jahre Reformation in Brandenburg. Zu diesem Thema finden wieder einige interessante Vorträge statt. Neben den Vorträgen gibt es auch wieder eine Fachausstellung und Zeit für den Austausch. Auch unsere familiengeschichtliche Beratungsstelle gibt es wieder. Der Eintritt ist wie immer frei. Weitere Informationen gibt es unter: http://regionaltreffen-brandenburg.de/ und kontakt@regionaltreffen-brandenburg.de.

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Das 12. Regionaltreffen Brandenburg für Heimat- und Familiengeschichtsforscher findet am 22.04.2017 im Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, in Potsdam statt. Thema ist dieses Jahr 500 Jahre Reformation in Brandenburg. Zu diesem Thema finden wieder einige interessante Vorträge statt. Neben den Vorträgen gibt es auch wieder eine Fachausstellung und Zeit für den Austausch. Auch unsere familiengeschichtliche Beratungsstelle gibt es wieder. Der Eintritt ist wie immer frei. Weitere Informationen gibt es unter: http://regionaltreffen-brandenburg.de/ und kontakt@regionaltreffen-brandenburg.de.

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Familiengeschichtliche Vortragsreihe in der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam https://en.bggroteradler.de/familiengeschichtliche-vortragsreihe-in-der-stadt-und-landesbibliothek-potsdam/ Fri, 10 Mar 2017 09:33:08 +0000 https://en.bggroteradler.de/?p=3310 Termin: Donnerstag, 23. März 2017, 17.00 – 19.00 Uhr Ort: Stadt- und Landesbibliothek Potsdam, Gottfried-Benn-Raum, Am Kanal 47, 14467 Potsdam Thema: Die Perleberger Ratsfamilie Konow und die Einführung der Reformation in Perleberg Referent: Dr. Uwe Czubatynski, Leiter des Domstiftsarchivs Brandenburg/Havel, Vorsitzender des Vereins für Geschichte der Prignitz e.V. Zum Inhalt: Auch in der Stadt Perleberg wurde die Reformation 1539 eingeführt, nachdem Kurfürst Joachim II. diesen Schritt vollzogen hatte. Entscheidend vorangetrieben wurde dieser Akt durch den Bürgermeister und späteren Landrichter Johann [...]

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Epitaph von Johann Konow in der Stadtkirche Perleberg

  • Termin: Donnerstag, 23. März 2017, 17.00 – 19.00 Uhr
  • Ort: Stadt- und Landesbibliothek Potsdam, Gottfried-Benn-Raum, Am Kanal 47, 14467 Potsdam
  • Thema: Die Perleberger Ratsfamilie Konow und die Einführung der Reformation in Perleberg
  • Referent: Dr. Uwe Czubatynski, Leiter des Domstiftsarchivs Brandenburg/Havel, Vorsitzender des Vereins für Geschichte der Prignitz e.V.

Zum Inhalt:
Auch in der Stadt Perleberg wurde die Reformation 1539 eingeführt, nachdem Kurfürst Joachim II. diesen Schritt vollzogen hatte.
Entscheidend vorangetrieben wurde dieser Akt durch den Bürgermeister und späteren Landrichter Johann Konow. Abgesehen von dem Epitaph in der Perleberger Kirche existieren nur sehr wenige Quellen, die zu seiner Person nähere Auskünfte bieten. Er stammte aus einer angesehenen Ratsfamilie, die über mehrere Generationen hinweg eine wichtige Rolle in der Stadt spielte.
Aufgrund der mangelhaften Quellenlage lässt sich diese Familie aber nur bruchstückhaft rekonstruieren. Auch zur Vorgeschichte und zur praktischen Durchführung der Reformation haben sich nur wenige Nachrichten erhalten. Die für den Historiker und Genealogen daraus erwachsenden Schwierigkeiten sind jedoch für viele brandenburgische Orte typisch. Der Vortrag bezieht deshalb das Pfarrarchiv von Perleberg mit ein, zu dem seit kurzem ein gedrucktes Findbuch existiert. Zu den besonderen Schätzen des Pfarrarchivs gehört die Stiftungsurkunde der Lucia Konow geb. Bulss, die als Schwiegertochter des genannten Bürgermeisters Johann Konow namhafte Beträge zu gemeinnützigen Zwecken hinterlassen hat. Die Geschichte dieser lokalen Stiftungen, deren Schicksal für Brandenburg noch ganz unzureichend erforscht ist, bietet besonders interessante Zugänge zur Personen-, Kultur- und Sozialgeschichte.

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11. Regionaltreffen Brandenburg für Heimat- und Familienforscher https://en.bggroteradler.de/11-regionaltreffen-brandenburg-fuer-heimat-und-familienforscher/ Sat, 16 Apr 2016 17:45:29 +0000 https://en.bggroteradler.de/?p=2935 Das 11. Regionaltreffen Brandenburg für Heimat- und Familienforscher ist Geschichte. Der frühe Termin hat sich ausgezahlt, obwohl keine Informationen durch die Presse weitergegeben wurden, fanden etwa 130 Gäste den Weg zum Treffpunkt Freizeit. Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre haben wir dieses Jahr die Vorträge nur einzügig gestaltet, um einerseits jedem Vortragenden die volle Aufmerksamkeit widmen zu können und andererseits auch den Ausstellern das notwendige Publikum zu gewährleisten. Diese Verfahrensweise wurde zum vollen Erfolg. Neben den Trägern des Regionaltreffens, der [...]

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Das 11. Regionaltreffen beginnt.

Das 11. Regionaltreffen beginnt.

Das 11. Regionaltreffen Brandenburg für Heimat- und Familienforscher ist Geschichte. Der frühe Termin hat sich ausgezahlt, obwohl keine Informationen durch die Presse weitergegeben wurden, fanden etwa 130 Gäste den Weg zum Treffpunkt Freizeit.

Eröffnung des Regionaltreffens

Eröffnung des Regionaltreffens

Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre haben wir dieses Jahr die Vorträge nur einzügig gestaltet, um einerseits jedem Vortragenden die volle Aufmerksamkeit widmen zu können und andererseits auch den Ausstellern das notwendige Publikum zu gewährleisten. Diese Verfahrensweise wurde zum vollen Erfolg.

Austellung, Stand von Gen_Plus und der BGG

Austellung, Stand von Gen_Plus und der BGG

Neben den Trägern des Regionaltreffens, der Arbeitsgemeinschaft Ostdeutscher Familienforscher, der Brandenburgischen Genealogischen Gesellschaft “Roter Adler” e. V., dem Herold – Verein für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften e. V. und

Ausstellung, Herold und Landesgeschichtliche Vereinigung

Ausstellung, Herold und Landesgeschichtliche Vereinigung

der Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg und unseren Stammgästen: der Arbeitsgemeinschaft für mitteldeutsche Familienforschung e.V. (AMF), Gisbert Berwe mit dem Programm Gen_Plus, der Deutschen Hugenotten-Gesellschaft e.V., dem Prignitzer Herold e.V. und dem Niederlausitzer Verlag aus Guben, fanden dieses Mal auch Jan Escholt mit dem Programm Familienbuch 6.0, die Verdener Familienforscher, Ralf G. Jahn mit seinem Geschichtlichen Büchertisch, der VERITASKLUB® r. K. Berlin – Kaulsdorf, die DAGV und Friedrich Dubbert mit seiner Genealogiekunst den Weg zu uns.

Parallel zur Ausstellung fanden sechs interessante Vorträge statt.

Dr. Peter Bahl

Dr. Peter Bahl

Dr. Peter Bahl: Die Integration d. Flüchtlinge und Vertriebenen in Brandenburg nach 1945
Der Referent berichtet aus seinen Quellenstudien, die in eine größere Publikation einmünden sollen. Im Vordergrund stehen das Handeln der Flüchtlingsverwaltungen sowie Wege und Umwege der Integration der offiziell als “Umsiedler” bezeichneten Menschen in Stadt und Land. Dabei wird der Bogen von den ersten Trecks über die massenhaften Transporte bis zu späten Nachzüglern gespannt und versucht, die Abläufe bei Aufnahme und Eingliederung nachzuzeichnen.

Prof. Dr. Matthias Asche

Prof. Dr. Matthias Asche

Prof. Dr. Matthias Asche: Aus Zürchern und Bernern werden Preußen – zum 325. Jubiläum der Ansiedlung von Schweizerkolonisten im Ruppiner Land
Die Ankunft von vierzehn Familien aus dem Berner Oberland im unwirtlichen Sumpfgebiet an der Havel bei Potsdam im Frühjahr 1685 markierte den Auftakt einer Phase intensiver Einwanderungen von Schweizerkolonisten in die Mark Brandenburg. Innerhalb einer kurzen Zeit – bis in die Mitte der 1690er Jahre – zogen mehrere tausend, überwiegend verarmte und nachgeborene, aber siedlungswillige Bauernsöhne aus den Kantonen Bern und Zürich in eine ihnen gänzlich unbekannte neue Heimat und legten dort zahlreiche, nach den Verwüstungen und Entvölkerungen der Kriege des 17. Jahrhunderts dringend benötigte neue Dörfer an. Viele der Kolonisten starben in den ersten Jahren, viele wanderten enttäuscht zurück in ihre Heimatdörfer, einige zogen in der Hoffnung auf bessere Arbeitsmöglichkeiten weiter in die großen Städte oder verdingten sich als Soldaten im sich im Aufbau befindlichen stehenden brandenburg-preußischen Heer – die meisten von ihnen aber blieben in ihren Kolonistendörfern und arrangierten sich letztlich mit den widrigen Umständen und den Anfeindungen der alteingesessenen Bevölkerung. Für die Mark Brandenburg bedeutete die Ansiedlung von Schweizerkolonisten zwar nicht die Lösung der demographischen Probleme, aber immerhin konnten durch die Einwanderer einige seit Jahrzehnten brachliegende Landstriche wieder urbar gemacht und besiedelt werden. Außerdem stärkte das reformierte Bekenntnis der Schweizerkolonisten – wie die zeitgleich stattfindende, freilich im Umfang bedeutendere Aufnahme von Hugenotten – die Position der hohenzollernschen Landesherren, die als Reformierte in einem konfessionellen Gegensatz zu ihren fast ausschließlich lutherischen Untertanen standen und schon allein aus diesem Grund eine besondere Beziehung zu den Neusiedlern aus der Eidgenossenschaft entwickelt hatten. Vom ersten preußischen König Friedrich I. ist bezeichnenderweise folgender Ausspruch überliefert: „Ich will selber dieser Schweitzer nicht Stieff-Vater, sondern rechter Vater seyn.“

Pastorin Cornelia Müller

Pastorin Cornelia Müller

Pastorin Cornelia Müller: Hugenotten in der Uckermark
“Um 1700 war jeder 5. Berliner ein Franzose”. Dieser Satz ist den meisten bekannt und wird häufig zitiert. Was das für die Ahnenforschung bedeutet, ist klar: Viele Brandenburger haben hugenottische Wurzeln. Dem trägt die Evangelische Kirche Rechnung, wenn sie noch einen eigenen Reformierten Kirchenkreis und französisch-reformierte Gemeinden fördert. Dennoch werden die Gemeinden immer kleiner. Es wäre schade, wenn diese Tradition ganz verloren ginge. Daher eine herzliche Einladung zu meinem Vortrag. Anhand von Quellen wird der Weg und die Seßhaftwerdung der Hugenotten in der Uckermark nachgezeichnet.
Vielleicht stoßen auch Sie auf Hugenotten in Ihrer Ahnentafel.

Prof. Dr. Peter Clemens

Prof. Dr. Peter Clemens

Prof. Dr. Peter Clemens: Mein Portugiesisch-jüdischer Migrationshintergrund – Folge der Inquisition im 15. und 16. Jahrhundert
Der Autor weiß seit seiner Kindheit, dass eine seiner 4 Urgroßmütter ursprünglich Jüdin war, sich in einen Protestanten verliebte und zwecks Heirat kurz vor dieser zum Christentum konvertierte. Deren Mutter war eine geborene HINRICHSEN (1805-1850). Deren Vorfahren stellten durch mehrere Generationen die Hofbankiers der Herzöge von Mecklenburg-Schwerin, seit 1677. 1677 war Michel HENRIQUES vom mecklenburgischen Herzog aus Glückstadt an der Elbe (damals Dänemark) als solcher nach Schwerin berufen worden und nannte sich forthin Michael HINRICHSEN. HENRIQUES war kein dänischer Name, sondern stammte aus Portugal, von wo die Familie unter dem Druck der Inquisition (einsetzend 1492) schließlich Anfang des 17.Jahrhunderts emigriert war. Die Familie hatte schon seit ca. 1150 in Portugal gelebt.

Jürgen Kniesz

Jürgen Kniesz

Jürgen Kniesz: Die Mühlen und Müller im Grenzraum Brandenburg-Mecklenburg
Die Grenze zwischen Mecklenburg und Brandenburg trennte zwei Landesherrschaften voneinander, die beide Teil des Reiches waren. Es war eine politische Grenze, an der keine unterschiedlichen Kulturen, keine anderen Sprachen, kein abweichender Glauben aufeinandertrafen. In beiden galten sowohl reichseinheitliche wie landesspezifische Gesetze. Wie „hoch“ war die Grenze für die Menschen? Welche Auswirkungen hatte die Trennlinie auf den Beruf des Müllers? Obwohl er ähnliches berufliches Herkommen hatte und ähnlichen Regeln und Gesetzen unterlag, war der wandernde Müllergeselle nach Überschreiten der Grenze Ausländer, mußte ein Meister, der sich um Pacht oder Kauf einer Mühle bewarb den jeweiligen Gesetzen und Bestimmungen Rechnung zollen, einem fremden Amt, Zunft oder Innung beitreten. Markante und nachhaltig wirkende unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklungen vollzogen sich vor allem im 19.Jahrhundert. Gewerbefreiheit, eine Liberalisierung des Handels, die Industrialisierung setzte in Brandenburg Jahrzehnte früher ein, als in Mecklenburg.
Betrachtet werden Müllerämter am Rande von Mecklenburg: Ribnitz – an der Grenze zu Vorpommern –, Wittenburg und Gadebusch – an der Grenze zu Niedersachsen – und Lübz – an der Grenze zu Brandenburg. Verglichen wird mit dem Mülleramt Waren. Beispielhaft sollen einzelne Mühlen, ausgewählte Müllerfamilien benannt werden, wobei die hohe Mobilität es schwierig macht, Biographien von Müllern oder gar ganze Familiengeschichten über mehrere Generationen zu erstellen. Allzu häufig verschwinden die Unter-suchungsobjekte –besser: die zu untersuchenden Subjekte, Personen.

Jörg Schnadt

Jörg Schnadt

Jörg Schnadt: Die Familie Glier aus dem Vogtland – Handel und Wandel, Flucht und Vertreibung
Die Familie Glier ist bis heute in Markneukirchen alteingesessenen. 1522 bis 1542 wird in der Bürgerliste Hanns Gluher genannt. Die Schreibweise des Familiennamens wurde später über verschiedene Formen wie Gluer und Glüer zu Glier gewandelt. Die Gliers gehören zunächst folgenden Berufen an: Böttcher, Gerber, Sägschmiede und Tuchmacher. Als infolge der Gegenreformation in Böhmen Anfang des 17. Jh‘s viele Musikinstrumentenmacher ins sächsische Vogtland kamen, wandten sich die Glier auch diesem Handwerk zu und da die Instrumente auch verkauft werden mussten, verlegten einige sich auch auf den Handel mit Musikinstrumenten. Reisen an die Häfen der Nordseeküste und ins Mecklenburgische waren üblich. Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts kam es zu Auswanderungen. Polen, Rußland (St. Petersburg, Moskau), USA und Brasilien waren jetzt die Ziele. Für eine dieser Auswandererfamilien wurde der Beginn des 1. Weltkrieges zur Trennung. Während Karl Glier verhaftet wurde und nach 6-jähriger Verbannung und Flucht durch Sibirien mit seiner Familie nach Deutschland kam, wurde sein Bruder Reinhold Glier ein sehr bekannter Komponist in Russland.

Weitere Bilder:

Am Stand der BGG Ausstellung Ausstellung, Familienbuch 6.0 Ausstellung, Veritas und Niederlausitzer Verlag Ausstellung, Deutsche Hugenotten Gesellschaft und DAGV Ausstellung



Alle Fotos: Dirk Peters

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Jüdische Friedhöfe in Brandenburg https://en.bggroteradler.de/juedische-friedhoefe-in-brandenburg/ Tue, 12 Apr 2016 15:01:11 +0000 https://en.bggroteradler.de/?p=2928 im Rahmen unserer Vortragsreihe an der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam lädt die Brandenburgische Genealogische gesllschaft “Roter Adler” e.V. am 20. April 2016 von 17-19 Uhr in den Gottfried-Benn-Raum ein. Die Histrorikerin und Judaistin Anke Geißler referiert zu ihrem Forschungsprojekt: Jüdische Friedhöfe in Brandenburg Jüdische Friedhöfe sind in vielen Orten die einzigen augenfälligen Zeugen jüdischen Lebens in der Mark Brandenburg. Sie wurden im Glauben an die leibliche Auferstehung der Toten am Ende der Tage auf Dauer angelegt. Heute sind von den [...]

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jued-Fhim Rahmen unserer Vortragsreihe an der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam lädt die Brandenburgische Genealogische gesllschaft “Roter Adler” e.V. am 20. April 2016 von 17-19 Uhr in den Gottfried-Benn-Raum ein.

Die Histrorikerin und Judaistin Anke Geißler referiert zu ihrem Forschungsprojekt:

Jüdische Friedhöfe in Brandenburg

Jüdische Friedhöfe sind in vielen Orten die einzigen augenfälligen Zeugen jüdischen Lebens in der Mark Brandenburg. Sie wurden im Glauben an die leibliche Auferstehung der Toten am Ende der Tage auf Dauer angelegt. Heute sind von den über 60 noch nachweisbaren Friedhöfen in Brandenburg nur wenige nicht zerstört.

Mit ihren Lücken und Spuren der Zerstörung, aber vor allem auch mit ihren teils verwitterten Inschriften, sind diese “Häuser des Lebens”, wie sie auf Hebräisch häufig genannt werden, Spiegel des Lebens der Einzelnen wie auch des Schicksals der Gemeinden. Doch dieser Spiegel ist durch den Wandel der Zeiten und den gewaltsamen Abbruch der Tradition trübe geworden und oftmals zersprungen.

Auch wenn uns manche Inschriften unmittelbar anrühren, so lassen sich genealogische, kulturelle sowie soziale Zusammenhänge und Entwicklungen oft erst durch geduldiges Befragen dieser einzigartigen geschichtlichen Quellen erschließen. Hierzu soll diese Dokumentation durch die Recherchierbarkeit sowohl der hebräischen als auch deutschen Inschriften eine wichtige Hilfe bieten.

Das Projekt Jüdische Friedhöfe in Brandenburg wird vom Institut für Jüdische Studien der Universität Potsdam unterstützt. Das Projektteam hat es sich zum Ziel gesetzt, die jüdischen Friedhöfe des Landes Brandenburg umfassend zu dokumentieren.

Im Vortrag wird auch auf Einzelheiten bei der Dokumentation der Grabsteine auf den jüdischen Friedhöfen von Groß Neuendorf, Schwedt, Wriezen und Potsdam eingegangen.

Projektinformationen unter:
http://www.uni-potsdam.de/juedische-friedhoefe/

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Familiengeschichtliche Sprechstunde https://en.bggroteradler.de/familiengeschichtliche-sprechstunde/ Sun, 11 Jan 2015 16:36:15 +0000 https://en.bggroteradler.de/?p=2291 Ab diesem Jahr wird an jedem 3. Mittwoch im Monat von 17:00 bis 19:00 Uhr durch die Brandenburgische Genealogische Gesellschaft “Roter Adler” e. V. eine Familiengeschichtliche Sprechstunde in der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam durchgeführt. Die nächsten Termine sind: 21.01.2015, 18.02.2015 und 18.03.2015. Die Sprechstunde im April findet am 22.04.2015 von 17:00 bis 18:00 statt, da es im Anschluss einen Vortrag mit dem Thema “Einführung in die Familiengeschichtsforschung” von Gerd-Christian Treutler ebenfalls in der SLB Potsdam gibt. Ergänzung 28.05.2017: Mangels Interesse [...]

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Einführung in die Familiengeschichtsforschung

Ab diesem Jahr wird an jedem 3. Mittwoch im Monat von 17:00 bis 19:00 Uhr durch die Brandenburgische Genealogische Gesellschaft “Roter Adler” e. V. eine Familiengeschichtliche Sprechstunde in der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam durchgeführt.

Die nächsten Termine sind: 21.01.2015, 18.02.2015 und 18.03.2015.

Die Sprechstunde im April findet am 22.04.2015 von 17:00 bis 18:00 statt, da es im Anschluss einen Vortrag mit dem Thema “Einführung in die Familiengeschichtsforschung” von Gerd-Christian Treutler ebenfalls in der SLB Potsdam gibt.

Ergänzung 28.05.2017: Mangels Interesse wird die Familiengeschichtliche Sprechstunde eingestellt.

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9. Regionaltreffen Brandenburg https://en.bggroteradler.de/9-regionaltreffen-brandenburg/ Sat, 31 May 2014 17:48:12 +0000 https://en.bggroteradler.de/?p=2016 für Heimat- und Familienforscher Bei schönstem Wetter fand heute das 9. Regionaltreffen Brandenburg für Heimat- und Familienforscher im Treffpunkt Freizeit in Potsdam statt. Obwohl langes Wochenende war, fanden doch mehr als achtzig Freunde der Familienforschung zu unserem Treffen. Dank dem Einsatz vom verantwortlichen Organisator Mario Seifert und seinen Helfern war ein vielfältige Ausstellung und interessante Workshops sicherlich ein Grund für den Zulauf. Folgende Aussteller hatten einen Stand: Bilder einer Ausstellung Vereine Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher e.V. Arbeitsgemeinschaft für mitteldeutsche Familienforschung e.V. [...]

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für Heimat- und Familienforscher

banner Bei schönstem Wetter fand heute das 9. Regionaltreffen Brandenburg für Heimat- und Familienforscher im Treffpunkt Freizeit in Potsdam statt.

Obwohl langes Wochenende war, fanden doch mehr als achtzig Freunde der Familienforschung zu unserem Treffen. Dank dem Einsatz vom verantwortlichen Organisator Mario Seifert und seinen Helfern war ein vielfältige Ausstellung und interessante Workshops sicherlich ein Grund für den Zulauf.

Folgende Aussteller hatten einen Stand:

Bilder einer Ausstellung

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Vereine

Softwareanbieter

DPE_1395 Mit Martina Rohde und Andrea Städter war auch unser Genealogie-Stammtisch besetzt, hier wurde sachkundig zu allen Fragen zur Familienforschung in Brandenburg geholfen.

Alles in Allem war es wieder ein gelungenes Treffen, dass nach Wiederholung ruft. Alle Interessierten können sich schon mal den ersten Samstag im Juni 2015 vormerken.

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Alle Fotos: Dirk Peters

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8. Regionaltreffen Brandenburg https://en.bggroteradler.de/8-regionaltreffen-brandenburg/ Wed, 24 Apr 2013 21:34:12 +0000 https://en.bggroteradler.de/?p=1452 Das Regionaltreffen Brandenburg wurde in diesem Jahr, wegen der Feierlichkeiten zum Kindertag um eine Woche verschoben. Deshalb findet es dieses Jahr am 08.Juni 2013 statt. Schwerpunktmäßig widmen wir uns dem Thema / Motto: "Bauer, Bürger, Edelmann – Brandenburger Stände – die Vielfalt unserer Vorfahren" und tangierenden Themen. Datum: Sonnabend, 08.06.2013 – Zeit: 09:30 -16:00 Uhr Ort: Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, D-14469 Potsdam Weitere Infos

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Regionaltag_brandenburgDas Regionaltreffen Brandenburg wurde in diesem Jahr, wegen der Feierlichkeiten zum Kindertag um eine Woche verschoben. Deshalb findet es dieses Jahr am 08.Juni 2013 statt. Schwerpunktmäßig widmen wir uns dem Thema / Motto: "Bauer, Bürger, Edelmann – Brandenburger Stände – die Vielfalt unserer Vorfahren" und tangierenden Themen.

Datum: Sonnabend, 08.06.2013 – Zeit: 09:30 -16:00 Uhr
Ort: Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, D-14469 Potsdam

Weitere Infos

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